Das Thema gewinnt nach und nach im Management an Bedeutung und steht oben auf der Agenda. Obwohl, gemäss Studien, heute nicht einmal ein Drittel der Unternehmen der Wirtschaft, bei der Auswahl des passenden Logistikdienstleisters, auf Nachhaltigkeit achten. Die wachsende Bedeutung, in Verbindung mit der hohen Ressourcenintensität, erfordern nachhaltige Dienstleistungs-Innovationen.
Wie muss also eine nachhaltige Logistik aussehen? Und wieviel darf eine grüne Lieferkette kosten?
Potenzial für eine umweltfreundliche Logistik findet sich an vielen Punkten eines digitalen Logistiknetzwerks. Bei Nachhaltigkeit durch die Green-Logistik steht beim Logistiker ein rundum energieeffizientes Lagermanagement am Anfang. Die Logistikfunktionen Transport, Lagerung und Verpackung müssen auf die ökologischen Zielen der Nachhaltigkeit wie Ressourceneffizienz und Umweltverträglichkeit ausgerichtet werden und idealerweise durchgängig digital sein. Die Aufgabe besteht darin, die richtige Menge der richtigen Ware am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Qualität zu den richtigen Kosten unter möglichst geringem Ressourcenverbrauch und möglichst geringen Emissionen zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen des nachhaltigen Transport-Managements sollten hierbei Transporte vermieden oder vermindert werden, oder es wird die Transport-Schädlichkeit vermindert und es passieren keine Leerfahrten. Das nachhaltige Verpackungsmanagement versucht, die Funktion der Nachhaltigkeit mit den bestehenden Verpackungsfunktionen in Einklang zu bringen durch Weglassen von Verpackungen, Verminderung von Menge und Schädlichkeit von Verpackungsmaterial, durch Mehrwegverpackungssysteme und durch das Recycling von Verpackungsmaterial.
Wenn nun auch die Kunden der Logistikanbieter zu diesem Green-Kreislauf bereit sind und wenn beidseitig die Kostenstrukturen transparent, überschau- und annehmbar sind, so bewegen sich die Logistiker und deren Kunden langsam in Richtung Klimaneutralität.
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