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Die Zukunft der Menschen in der Logistik

Gegenseitige „Empathie“ zwischen Robotern, KI und den Menschen

Treue, zufriedene Kunden zählen auf umfassende Logistik- und Techniklösungen aus einer Hand. Jede Kundenbeziehung ist etwas Besonderes und jeder Kunde ist einzigartig. Auch wenn das Logistik-Unternehmen Logistik-Dienstleistungen und Technische Dienste verkauft, schlussendlich geht es eigentlich weder um Logistik, Technik oder Computer; es geht um die Beziehung zwischen Menschen. Soweit die Basis für die Zukunft, für erfolchreiche Strategien, Konzepte, für eine Philosophie im Alltag eines Logistikbetriebes. In Kundenumfragen bekräftigen diese die Wichtigkeit der Interaktion mit Menschen für Standard- und Individuallösungen, für spezielle Situationen und Arbeiten und für unvergessliche Momente in deren Wahrnehmung.

Leistungserbringer und Kunden begegnen sich, tauschen sich aus, vertrauen einander. Die Basis dazu ist, dass dieses Selbstverständnis für eine solche Arbeitsbeziehung und Kommunikation untereinander im eigenen Betrieb gelebt wird. Diese Zusammenarbeit zwischen Kunden, Anbietern, also den Menschen im Logistikprozess, wird in Zukunft weiter gehen. Neu kommen mehr automatisierte Prozesse, mehr fortschrittliche Technologien wie auch die Roboter dazu. Um aber den Menschen die Interaktion mit ihren künstlichen Kollegen weiter zu erleichtern, müssen Roboter unter anderem ihre Form verändern und ein freundlicheres, humanoides Äusseres erhalten. Die Kommunikation mit ihnen erfolgt auf zwei Wegen: die Programmierebene auf der einen Seite wird unterstützt durch einfache Sprache im Austausch mit den menschlichen Kolleginnen und Kollegen auf der anderen Seite – Roboter und andere innovative Technologien werden in Zukunft mehr sein als blosse Werkzeuge. Sie nehmen Menschen nicht nur schwere körperliche Arbeit ab, sondern unterstützen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz auch die Arbeitsorganisation.

Dank zufriedenen Mitarbeitern zufriedene Kunden – das erfordert eine zukunftsgerichtete Arbeitsorganisation
Der Dienstplan – ein zentrales Organisationsinstrument für Effizienz und Wirksamkeit in vielen Dimensionen einer nachhaltigen Arbeitsorganisation. Während sich die jüngere Generationen eher eine bessere Work-Life-Balance wünscht, benötigen die etwas Älteren im Betrieb, altersgerechte Arbeitskonzepte und Entlastung durch neuere Technologien. Neues Arbeiten bedeutet also, den Anforderungen der Menschen im Unternehmen in ihren unterschiedlichen Lebensphasen möglichst Rechnung zu tragen und Kurz- und Langzeitarbeitszeitkonten zu ermöglichen.

Aber leider sind Dienst- und Schichtplan in Excel immer noch die Mehrheit. Lieferzeiten, die Ansprüche der Menschen im Betrieb und der Kunden fordern allerdings zukunftsfähigere Instrumente. Die optimale Schichtplanung muss verschiedene Dimensionen berücksichtigen: Auslastung, Kosten, Arbeitszeitwünsche sowie die Qualifikationen der Mitarbeiter. Eine komplexe Aufgabe, die sich mit einer Software für Personaleinsatzplanung bewältigen lässt.

Sind Software-Lösungen für Personaleinsatzplanung und Zeitwirtschaft voll integriert, hat haben die Verantwortlichen Zeitkonten, Qualifikationen und Abwesenheiten in Echtzeit im Blick. Basis für die Bedarfsplanung bildet dabei der Online-Austausch von Daten aus Warenwirtschaft und digitaler Personaleinsatzplanung sowie Zeitwirtschaft. Damit fliessen Abwesenheits- und Urlaubsquoten direkt mit ein. Durch den Einsatz eines digitalen Workforce Management gewinnen alle; Kunden, Anbieter und dessen Mitarbeiter.

Individualisierung für Mensch und Maschine
Der stetig wachsende Onlinehandel sowie äussere Umstände fordern die Logistik enorm heraus, ein anspruchsvolles Spannungsfeld aus Prozesssicherheit und -Geschwindigkeit, Kosteneffizienz und ökologischen Bedingungen. Innovative Konzepte für eine Mensch-Maschine-Kooperation auf Augenhöhe sind die Lösung. Pickroboter als Kommissionier-Kollegen und weitere Robotik, die Arbeiten für Mitarbeitende ergonomischer gestalten und erleichtern. Die individuelle Konfiguration ist der Schlüssel für das einwandfreie Funktionieren dieses Gesamtsystems. Dank des Verständnisses für den Prozess und die richtige Einbindung ins System aus der Hardware „Datenbrille“ eine funktionierende Pick by Vision-Kommissionierungslösung mit hoher Flexibilität. Dabei haben Kommissionierer die benötigten Informationen mithilfe einer Datenbrille im wörtlichen Sinne stets vor Augen. Gleiches gilt etwa für die prozessgerechte Vernetzung fahrerloser Transportsysteme zur Materialflussoptimierung oder eine Motion-Mining-Datenerfassung, also die automatische Analyse manueller Arbeitsprozesse mithilfe von Sensoren und künstlicher Intelligenz.

Bei besonders schwerer körperlicher Arbeit unterstützen Maschinen die Menschen immer besser. Überall dort, wo sich in Lagerbetrieben der Einsatz autonomer Maschinen nicht lohnt, unterstützen darüber hinaus Exoskelette die Menschen beim Heben, Stapeln und Kommissionieren. Die technischen Lösungen entlasten Wirbelsäulen, Arme und Schultern bei der Arbeit und tragen damit erheblich zur Arbeitsgesundheit bei.

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