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Die Veränderungen setzen sich fort

Die logistischen Dienstleister im Spannungsfeld zwischen Wettbewerb und Leistungsvielfalt

Die gewerblichen Güterverkehrsunternehmen in unserem Markt befinden sich unverändert in einer anhaltend schwierigen Marktlage. Im Zuge der Liberalisierung der Verkehrsmärkte in der EU mit weiterhin bestehenden Rückständen bei der Harmonisierung der Wettbewerbsbedingungen muss das Gewerbe sinkende Frachten und steigende Kosten verkraften. Die angespannte Ertragssituation drückt auch auf die Leistungsstandards. Die Ökosteuer, die Strassenbenutzungsgebühr für LKW bringen keine Entlastung und die Osterweiterung der EU wirft bereits ihre Schatten voraus. Der Marktanteil deutscher Unternehmen am gesamten grenzüberschreitenden Strassenverkehr sinkt weiter (rund 25 % in der EU, rund 10 % in den MOE- und Ostmärkten). Gemäss der Mittelfristprognose der Prognos AG wird den ausländischen LKW in den kommenden Jahren auf dem hiesigen Strassennetz ein deutlich höheres Wachstum vorausgesagt als den deutschen LKW. Die Entwicklung der Kabotageverkehre wird diesen Trend noch verstärken. Die angespannte Lage drückt sich aus in einer überdurchschnittlichen Zunahme der Insolvenzen in unserem hiesigen Verkehrsgewerbe und in einem nahezu stürmischen Konsolidierungsprozess, der gekennzeichnet ist durch eine hohe Anzahl von Unternehmensübernahmen und –zusammenschlüssen oder ähnlich gelagerten horizontalen wie auch vertikalen Kooperationen in der europäischen Logistikbranche.
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